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Silitol Compact

PGS 50 01 12

Feinplastische Silikatbeschichtung für außen und innen. Zur individuellen Oberflächengestaltung des Untergrundes, speziell für nachfolgende Lasuranstriche mit Histolith® Antik-Lasur. Hervorragend geeignet als haftvermittelnder Kontaktgrund auf glatten, dichten Untergründen.
Dichte: ca. 1,60 g/cm³

  • Color Express
Verbrauch: ca. 300 - 450 g/m²/A
Art.-Nr.: Farbton: Packung:
01700025 Weiß 25 kg
Farbtongruppe I

Beschreibung / Werkstoff

Stark füllende Fassaden- und Innenfarbe auf Kaliwasserglas-Basis, mit organischen Stabilisatoren. Besonders geeignet für die individuelle Oberflächengestalltung, speziell für nachfolgende Lasuranstriche sowie als haftvermittelnder Kontaktgrund auf glatten, dichten Untergründen.

Eigenschaften

  • Wetterbeständig
  • Wasserverdünnbar, umweltschonend
  • Wasserduchlässigkeit (w-Wert): < 0,1 [kg/(m² · h0,5)], entspricht der Klasse "niedrige Wasserdurchlässigkeit" nach DIN EN 1062
  • Wasserdampfdurchlässigkeit (sd-H2O-Wert): < 0,14 m , entspricht der Klasse "hohe Wasserdampfdiffusion" nach DIN EN 1062-2
  • Zum Schließen feiner putztechnischer Risse
  • Strukturierbar
  • Leichte Verarbeitung

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kaliwasserglas mit organischen Stabilisatoren.

Farbtöne

Weiß, als Lagerware

Glanzgrad

Mineralmatt

Lagerung

Kühl und frostfrei. Original verschlossen ca. 12 Monate lagerfähig.

Dichte

1,60 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Kaliwasserglas, Acryldispersion, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Additive

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg

Beschichtungsaufbau

Grundanstrich: Silitol Konzentrat 1 : 1 mit Wasser vermischt
Zwischen- und Schlussanstrich: Silitol Compact mit max. 10 % Wasser verdünnt
Alternative: Schlussanstrich mit Silitol Fassadenfarbe

Auftragsverfahren

Streichen oder rollen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C, direkter Sonnenbestrahlung, Regen, Nebel oder starkem Wind verarbeiten. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost.

Abtönung

Werksabtönung oder mit Histolith® Voll- und Abtönfarben (max. 10 %) selbst abtönbar, bei höherem Zusatz verringert sich die Fülle.

Verdünnung

Mit reinem Wasser (max. 10 %)

Verbrauch

Ca. 300 - 450 g/m² pro Arbeitsgang, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit zwischen den einzelnen Anstrichen eine Trockenzeit von mindestens 12 Stunden einhalten. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung. Bei nachfolgenden Lasuranstrichen mit Histolith® Antik-Lasur ist darauf zu achten, dass die Silitol Compact-Grundbeschichtung vollkommen durchgetrocknet ist.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser

Hinweise

Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf das Produkt nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine und Metalle sind abzudecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Farbtonstabilität:
Durch Umwelteinflüsse, Zeit, Nutzung, UV- und Feuchteeinwirkungen, usw. können in der Beschichtungsoberfläche im Laufe der Zeit Farbtonveränderungen auftreten.

Schreibeffekt:
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Füllstoffbruch) führen. Dies ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten Fassadenfarben, die Qualität der Beschichtung wird dadurch nicht beeinflusst.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Netzmittelläufer:
Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.B. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbstständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachhaltig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 3430, Teil 1 beachten.

Konstruktive Maßnahmen:
Vorspringende Bauteile, wie Gesimse, Fensterbänke, Mauerkronen, etc. müssen fachgerecht abgedeckt werden, um eine Schmutzfahnenbildung oder stärkere Wanddurchfeuchtung zu vermeiden.

Aufsteigende Feuchtigkeit:
Durch aufsteigende Feuchtigkeit werden Anstriche frühzeitig zerstört. Ein dauerhafter Erfolg wird nur durch das Aufbringen einer Horizontal-Isolierung erreicht. Eine gute und lange andauernde Lösung bietet der Einsatz des Capatect Sanierputz- Systems. Besonders bei älteren Bauwerken wirkt sich das Anlegen von Trocken- bzw. Ausdunstungszonen durch das Einfüllen einer Filterkiesschicht zwischen Sockel und Erdreich vorteilhaft aus.

Algen und Pilzbefall:
Bei Vorliegen von Algen- oder Pilzbefall sind die Flächen zunächst durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften zu reinigen. Die Flächen danach mit Capatox satt tränkend einstreichen und trocknen lassen. WICHTIG! Nicht abwaschen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserunge müssen vor dem Anstrich weitgehendst abgebunden und ausgetrocknet sein. Zum Neutralisieren-Ausbesserungen mit Histolith® Fluat fluatieren. Kleinere Fehlstellen können mit Synthesa- oder Silitol- Fassadenspachtel ausgeglichen werden.

Flächen mit Salzausblühungen:
Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haltbarkeit der Beschichtung bzw. die Unterbindung von Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden.

Geeignete Untergründe

Neue Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III:
Neuputze sollen je nach Witterung 2 bis 4 Wochen zwecks Abbindung und Austrocknung unbeschichtet stehen bleiben. Wischende bzw. mehlende Oberfläche und eventuelle Sinterhaut entfernen.

Alte, feste Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III:
Stark verschmutzte Flächen durch kräftiges Abbürsten oder Heißdampfstrahlen gründlich reinigen. Bei Bedarf mit Silitol Konzentrat 1 : 1 mit Wasser vermischt grundieren.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende, nicht verwitterte Altanstriche trocken oder nass reinigen.
Nicht tragfähige Mineralfarbenanstriche mechanisch entfernen. Eine Grundbeschichtung mit Silitol Konzentrat, 1 : 1 mit Wasser vermischt.

Alte Dispersionsfarben-Anstriche:
Nicht tragfähige Altanstriche durch Abbeizen mit Primalon Grüner Abbeizer und Hochdruck-Heißwasserstrahlen grundrein entfernen. (Beim Abbeizen ist auf die Einhaltung der einschlägigen örtlichen Vorschriften zu achten).

Tragfähige Kalk-, Zement- oder Silikatfarben-Anstriche:
Auf stark saugenden Flächen eine Grundbeschichtung mit Silitol Konzentrat, 1 : 1 mit Wasser vermischt.

Bitte beachten

Um die speziellen Eigenschaften dieses Produktes zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Für Anstriche auf Lack- und Dispersionsfarben, PVC, reinen Gipsputzen und Holz nicht geeignet.

EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt

dieses Produktes (Kat. A/a) 40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Längerer Hautkontakt und Spritzer in die Augen können zu Reizerscheinungen führen. Betroffene Stellen sofort ausgiebig mit Wasser spülen.

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend

Verwendungszweck

Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt.

Technische Information

Technische Information [PDF - 159,66KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 52,15KB]