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Capatect KD-Rollputz 10

PGS 50 03 23

(Korngröße 1 mm). Rollfähiger und in vielen Strukturen ausführbarer feinkörniger Putz für außen.

Verbrauch: ca. 2,5 kg/m²
Art.-Nr.: Körnung: Verbrauch: Packung:
00400025 10 ca. 2,5 kg/m² 25 kg
1 Palette = 600 kg

Beschreibung / Werkstoff

Rollfähiger - in vielen dekorativen Strukturen - auftragbarer, feinkörniger Kunstharzputz für außen. Capatect KD-Rollputz ist alkaliresistent und gewährt Schutz gegen aggressive Luftschadstoffe.

Eigenschaften

  • geschmeidige Verarbeitung
  • wasserdampfdurchlässig
  • spannungsarm
  • witterungsbeständig
  • mechanisch belastbar

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Kunstharzdispersion

Farbtöne

Weiß, als Lagerware
 

Technische Daten

Dichte: ca. 1,85 g/cm³
Wasserdurchlässigkeitsrate w ÖN EN 1062-3: ≤ 0,15 [kg/m²/h0,5)] W2 mittel
Wasserdampfdiffusionswiderstandzahl µ EN ISO 7783: ca. 50 V1 hoch
Wärmeleitfähigkeit λ10,dry EN 1745: 0,92 W/(m.K) Tabellierter Mittelwert (P=50 %)
Brandverhalten ÖN EN 13501-1: Euroklasse A2

Bei der Angabe der Kennwerte handelt es sich um Durchschnittswerte bzw. ca.-Werte. Aufgrund der Verwendung natürlicher Rohstoffe in unseren Produkten können die angegebenen Werte einer einzelnen Lieferung ohne Beeinträchtigung der Produkteignung geringfügig abweichen.

Lagerung

Kühl und frostfrei. Originalverschlossene Gebinde ca. 1 Jahr lagerstabil.

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg Eimer (24 Gebinde = 600 kg / Palette)
 

Artikelstamm

Art.-Nr. Gebindeeinheit
0040 0025 25 kg Capatect KD-Rollputz 10

Beschichtungsaufbau

Als Grundanstrich Capatect Putzgrund im etwa gleichen Farbton der Putzbeschichtung auftragen. Nach einer Trockenzeit von ca. 12 Stunden kann der Capatect KD-Rollputz aufgebracht werden.

Auftragsverfahren

Das Material vor der Verarbeitung gut aufrühren!

Auftragsstärke entsprechend der Struktur. Mit einer rostfreien Stahlglättkelle aufziehen und mit Strukturroller strukturieren. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten. Immer ganze Flächen oder Fassadenteile in sich, ohne Unterbrechung verputzen. Durch die Verwendung von natürlichen Zuschlagstoffen sind geringe Farbtonschwankungen möglich. Deshalb auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Produktionsnummern verarbeiten oder Material unterschiedlicher Produktionsnummern untereinander mischen.

Abtönung

Gewünschten Farbton im Werk abtönen lassen.

Verdünnung

Falls erforderlich mit max. 3 % reinem Wasser auf Verarbeitungskonsistenz einstellen. Angetönte Ware benötigt zur Optimierung auf Verarbeitungskonsistenz in der Regel weniger Wasserbeigabe.

Verbrauch

Capatect KD-Rollputz 10: ca. 2,5 kg/m²

Der Verbrauch ist von der Untergrundbeschaffenheit und der Verarbeitungsmethode abhängig. (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln.)

Durch Abtönung/Einfärbung (Pigmentierung) sind Abweichungen in den Verbrauchsangaben möglich. Diese können zu einem Mehrverbrauch von 15 % führen.

Mindestaufbringmenge

Die Aufbringung bei Temperaturen unter + 5 °C (Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur) sowie bei praller Sonne, starkem Wind, Regen ohne geeignete Schutzmaßnahmen, Nebel bzw. Taupunktunterschreitungen ist unzulässig. Diese Bedingungen müssen mind. 2 Tage nach erfolgtem Auftrag eingehalten werden. Vorsicht bei Nachtfrost!

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65% relativer Luftfeuchtigkeit, je nach Struktur, ist der Putz nach ca. 24 Std. durchgetrocknet und nach 2-3 Tagen belastbar. Bei niedriger Temperatur und höherer Luftfeuchtigkeit verlängert sich die Trockenzeit.

Werkzeuge

Rostfreie Stahlglättkelle, Auftrags- und Strukturwalze oder Moltopren-Erbslochwalze.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise

Dunkle Farbtöne können anhand der Pigmentierung zu einem Mehrverbrauch führen. Diese können pro m² bis zu 15 % betragen.

Es ist zu beachten, dass aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse und durch Rohstoffschwankungen geringfügig abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse bzw. Nadelstiche möglich sind. Aus diesem Grund kann ein Egalisierungsanstrich mit CarboSol- bzw. Primasil Fassadenfarbe notwendig sein. Ansprüche bzw. Reklamationen wegen Farbtonabweichungen, bedingt durch die genannten Ursachen, können nicht geltend gemacht werden. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase ggf. mit Planen abhängen. Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir die Fassade durch Verhängen zu schützen. Nicht geeignet auf waagrechten Flächen mit Wasserbelastung. Bei stark saugenden, stark abgewitterten oder abgebeizten Untergründen ist eine vorhergehende Grundierung mit Primalon Tiefgrund TB (Verbrauch ca. 300 ml/m²) vorzunehmen. Die Umgebung der Beschichtungsflächen - insbesonders Glas, Keramik, Klinker, Naturstein und Metall - abdecken. Verunreinigungen sofort mit viel Wasser abwaschen. Nicht bis zur Austrocknung warten. Vor dem Auftrag prüfen, ob die Ausmischung mit dem Originalfarbmuster übereinstimmt. Nachträgliche Reklamationen können wir nicht anerkennen.

Untergrundvorbereitung

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein.

Geeignete Untergründe

Mineralische Untergründe, sowie Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P II und P III: Neue Putze 2-4 Wochen ungestrichen stehen lassen. Alte Putze gut reinigen. Nachputzstellen müssen gut abgebunden und trocken sein. Sandende Putze mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.

Beton: Abbürsten und entstauben, Verunreinigungen durch Schalöle, Fette und Wachse mit einer Fluat-Schaumwäsche oder durch Dampfstrahlen entfernen. Lunker-, Stoß- und Fehlstellen mit geeigneter Spachtelmasse ausbessern. Auf abgewittertem Schwerbeton ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Kalk-, Zement- und Mineralfarbanstriche: Mechanisch entfernen und entstauben. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund TB.

Tragfähige Beschichtungen: Reinigen. Glänzende Beschichtungen anrauen.

Nicht tragfähige Beschichtungen: Mechanisch oder mit Primalon Grünem Abbeizer nach Herstellungsvorschrift entfernen. Abgebeizte Flächen nach einem Tag Austrocknung mit Primalon Tiefgrund TB grundieren.

Festhaftende, kreidende Beschichtungen: Reinigen. Ein Grundanstrich mit Primalon Tiefgrund LF.

Moos- und algenbefallene Flächen: Mechanisch entfernen, betroffene Flächen mit Capatox satt einstreichen und gründlich austrocknen lassen.

Faserzementplatten: Reinigen. Allseitig mit Primalon Tiefgrund TB grundieren (Schnittkanten zweimal).

Gipsbauplatten, Gipsbauelemente, Gipskarton- und Gipsfaserplatten, sowie Gips- und Fertigputze: Entstauben. Bei etwa vorhandener Sinterhaut ist diese abzuschleifen und die entstaubte Fläche mit Primalon Tiefgrund LF zu grundieren.

Holz-, Hartfaser-, Spann- und Sperrholzplatten: Für Außenflächen geeignete Platten bis zur völligen Aufhebung der Saugfähigkeit der Oberfläche gegebenenfalls mehrmals mit Capalac 2K-Uniprimer 481 oder Capatect Putzgrund grundieren.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz

Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen

Hinweise zum sicheren Umgang

Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Enthält

1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on, Gemisch aus: 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen

Entsorgung

Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.

Abfallschlüsselnummer

57 303 (gemäß ÖNORM S 2100)

EWC/EAK

08 01 12

Wassergefährdungsklasse

WGK 1, schwach wassergefährdend.

Technische Information

Technische Information [PDF - 284,00KB]

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsdatenblatt [PDF - 95,98KB]