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Vorbildhaftes Schülerprojekt

Schüler der Berufsschule Lilienfeld entwarfen und gestalteten die Wände des angeschlossenen Schülerheims. Synthesa unterstützte das Projekt mit geeigneten Produkten und Know-how. Bei einer Veranstaltung mit dem Titel „Verschmutzung und Zerstörung im öffentlichen Raum. Wo bleiben Oberflächen länger schön“ wurde dieses wegweisende Projekt vorgestellt.

Sozialstudien besagen, dass Anzeichen von Chaos oder Verfall die Bereitschaft zu zerstörerischem Verhalten erhöhen. Das lässt sich sowohl auf öffentlichen Plätzen als auch in öffentlichen Räumen oft beobachten. Schöner gestaltete Räume werden weniger zerstört oder verschmutzt. Schnelle Renovierung oder Reinigung im öffentlichen Raum ist gut investiertes Geld. Das war die theoretische Ausgangslage der Landesberufsschule Lilienfeld für eine Wandrenovierung des schuleigenen Schülerheimes. Unter der Leitung vom Direktor-Stv. Ing. Gerhard Duhs verwandelten sich unansehnlichen Oberflächen der Flur- und des Stiegenhaus-Wänden zu ansprechenden Kunstwerken.

 

„Um das geeignete Material für unser Projekt zu finden, haben wir mit dem größten Farbenhersteller Österreichs, der Firma Synthesa Kontakt aufgenommen und drei geeignete Materialien zum Ausprobieren bekommen“ erzählt Projekt-Leiter Ing. Gerhard Duhs.

 

Eine Wand des Eingangsbereiches wurde mit Willkommens-Grüßen in verschiedenen Sprachen gestaltet. Die Vielfalt der Herkunftsländer soll durch die verschiedensten Schriftvariationen in Größe und Type symbolisiert werden. Hier kam eine DecoLasur glänzend von Synthesa zum Einsatz.

 

Mit dem Produkte „CapaGold“ von Synthesa wurde die 2. Etage ausgeführt. In der Lebenswelt von Jugendlichen sind das Gelingen des Lebens und Freunde zentrale Themen. Diese bestimmenden Fragen in der Entwicklung eines Jugendlichen wurden in diesem Stockwerk umgesetzt.

 

Im 3. Stockwerk wurde das Thema Sport aufgegriffen. Mit dem Produkt Metallocryl von Synthesa wurde das Fußball-Spiel künstlerisch dargestellt.

In allen Fällen kamen Kreativtechniken zum Einsatz. Unterstützt wurden die Jugendlichen vom Synthesa-Anwendungstechniker Christian Pfleger.

 

Als zusätzliche Maßnahme führte das Projektteam einen Praxistext mit Hanf-Akustik-Platten von Capatect durch. Das Material befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Nach einem siebenwöchigen Beobachtungszeitraum an exponierten Stellen sind kaum Beschädigungsspuren zu finden und bewähren sich im Vergleich zu traditionellen Akustikplatten.

 

Kürzlich wurden die Erkenntnisse und Umsetzungsergebnisse vom Projekt „Stiegenhaus – Schülerwohnheim“ einem breiten Publikum präsentiert.  Unter den Teilnehmern waren Vertreter des Landesschulrates für NÖ, der Personalvertretung der Berufsschulen NÖ, des Schulerhalters, der Stadtgemeinde, der Wirtschaftskammer NÖ, der beteiligten Innungen und Repräsentanten der unterstützenden Firma Synthesa.