Capatect Firmeninformationen

 

Capatect Vorspritz

PGS 504800

Zertifiziert gemäß WTA-Richtlinie (2-9-04), MA39 fremdüberwacht. Zementgebundener Vorspritzmörtel als Haftvermittler auf saugendem und schlecht saugendem, versalztem bzw. feuchtem Mauerwerk. Auch mit Opus I verarbeitbar.

Verbrauch: Netzartig: ca. 5 kg/m² Volldeckend: ca. 10 kg/m²
1 Palette = 1080 kg

Capatect Porengrundputz

PGS 504801

Zertifiziert gemäß WTA-Richtlinie (2-9-04), MA39 fremdüberwacht. Mineralischer Werktrockenmörtel, hydrophobiert und mit Luftporenbildnern auf ein Porenvolumen von > 40 % eingestellt. Zur Herstellung von Pufferputzschichten zur Salzspeicherung. Auch mit Opus I verarbeitbar.

Verbrauch: ca. 10 kg/1 cm Auftragsstärke/m²
1 Palette = 1000 kg

Capatect Sanierputz Rapid

PGS 504810

Zertifiziert gemäß WTA-Richtlinie (2-9-04), MA39 fremdüberwacht. Mineralischer Werktrockenmörtel mit Leichtzuschlagstoffen, stark hydrophobiert, sehr gut wasserdampfdurchlässig und mit großem Porenvolumen. Zum Verputzen von feuchtem und salzhältigem Mauerwerk als Grund- und Deckputz. Auch mit Opus I verarbeitbar. Sanierputzmörtel für salzbelastete Untergründe.

Verbrauch: ca. 18 kg / 2 cm Auftragsstärke/m²
1 Palette = 1000 kg

Capatect Glättspachtel

PGS 504821

Mineralischer hydrophobierter Werktrockenmörtel,auf Kalk/Zement-Basis mit Zusatz von Haftvermittlern für die Herstellung von hoch wasserdampfdiffusionsoffenen Feinputz und Renovierungsschichten. Als Feinspachtel auf Capatect Sanierputzsystem WTA und Kalkzement-Unterputzen. Grösstkorn: 0,5 mm

Verbrauch: ca. 2,5 kg/m²
Art.-Nr.:Packung:
001240020 Sack 20 kg
1 Palette = 1.000 kg


Feinspachtel für plane, gefilzte Oberflächen im Capatect Sanierputzsystem WTA.



Verwendungszweck / Eigenschaften  

Fertiggemischte, mineralische Feinspachtel für besonders glatte Oberflächen im Capatect Sanierputzsystem WTA und Kalkzement-Unterputzen, im Innen- und Außenbereich.
Einsatzgebiet: Ab Oberkante Gelände im Außenbereich und an Wandinnenflächen.

Eigenschaften  
  • Bindemittelbasis: Kalk / Zement
  • frost- und tausalzbeständig
  • hoch wasserdampfdurchlässig
  • wasserabweisend
Farbtöne  

Naturweiß

Technische Daten  
  • Wasserdampfdiffusionszahl: μ = < 18
  • Druckfestigkeit nach 28 Tagen: ßd = 2,0 – 2,5 N/mm²
  • Frischmörtelrohdichte: 1400 kg/m³
  • Kapillare Wassereindringtiefe (24h): 3 – 5 mm
  • Haftzugfestigkeit: > 0,1 N/mm² - Größtkorn: 0,5 mm
  • Konsistenz: pulverförmig
Lagerung  

Trocken, vor Feuchtigkeit geschützt, wie Zement.

Verpackung / Gebindegrößen  

25 kg Sack (40 Säcke = 1000 kg / Palette)

Artikelstamm  
X
Art-Nr. Gebindeeinheit
I0405 0006 25 kg
Tabelle

 



Verarbeitung  

Ansetzen des Materials: 5 bis 6 Liter Wasser in einem Eimer vorlegen und unter gründlichem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk (max. 400 U/min.) den kompletten Gebindeinhalt nach und nach zugeben. Mischen bis eine klumpenfreie Masse entsteht, mindestens jedoch 3 Minuten. Kurz reifen lassen und nochmals kurz durchrühren. Es kann auch ein Zwangs- oder Freifallmischer verwendet werden. 8 bis 10 Säcke fertig gemischtes Material in eine Mörteltruhe geben und nochmals gut durchmischen.

Anstrich: Nach einer Standzeit von mind. 5 Tagen kann bei Bedarf ein zusätzlicher Anstrich zur Farbgebung aufgebracht werden. Als Anstrichsysteme sind nur hoch wasserdampfdiffusionsfähige Beschichtungen, wie Silitol Fassadenfarbe, Primasil Fassadenfarbe, CarboSol Fassadenfarbe, Silitol Historsil und Meradur Fassadenkalkfarbe geeignet. Im Innenbereich kann auch Meradur Innenkalkfarbe verwendet werden.

Auftragsverfahren  

Capatect Glättspachtel wird per Handauftrag in gleichmäßiger Schichtstärke von ca. 2 mm aufgezogen. Während des Erhärtungsvorganges wird die Oberfläche geglättet oder gefilzt. Die Wahl des Werkzeuges beeinflußt die Oberflächenstruktur, daher stets mit gleichem Strukturwerkzeug arbeiten. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Oberfläche sollten zusammenhängende Flächen stets in einem Arbeitsgang ausgeführt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl an Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten.

Mindestverarbeitungstemperatur  

Die Aufbringung bei Temperaturen unter +5 °C (Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur) sowie bei praller Sonne, Regen ohne Schutzmaßnahmen, Nebel bzw. Taupunktunterschreitung ist unzulässig. Diese Bedingungen müssen mindestens 2 Tage nach erfolgtem Auftrag eingehalten werden.

Verbrauch  

Ca. 2,5 kg/m². Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwindverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.

Trocknung / Trockenzeit  

Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist Capatect Glättputz nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet und belastbar nach 2 bis 3 Tagen. Der Putz erhärtet durch Hydratation und durch Verdunstung des Anmachwasser. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise  

Es ist zu beachten, dass Aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen  Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse, sowie durch Rohstoffschwankungen geringfühige  abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse möglich sind. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir, die Fassaden durch Verhängen zu schützen.

Untergrundvorbereitung  

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze nur mit der Richlatte abziehen, nestfrei zustoßen und mindestens 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen. Vor dem Auftragen des Pergit Faschenputz weiß muss der erhärtete Unterputz ausreichend vorgenässt werden. Stark saugende Untergründe schon am Vortag mehrmals vornässen. Bei nichtsaugenden Unterputzen muss eine Haftbrücke gestrichen werden.

Geeignete Untergründe  
  • Capatect Sanierputzsystem WTA
  • Tragfähige mineralische Untergründe
  • alte, tragfähige und saugende Unterputze
  • KZM-Baustellenmörtel
  • Maschinenputze (MPA)
  • Zementputze

 



Hinweise lt. Chemikaliengesetz  Reizt die Atmungsorgane und die Haut - Gefahr ernster Augenschäden - Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich - Staub nicht einatmen - Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen
 Enthält Kalkhydrat und Zement
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  31 409 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  17 09 03
Verwendungszweck  Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt


Capatect Glättputz

PGS 504821

Mineralischer hydrophobierter Werktrockenmörtel,auf Kalk/Zement-Basis mit Zusatz von Haftvermittlern für die Herstellung von hoch wasserdampfdiffusionsoffenen Feinputz und Renovierungsschichten. Als Feinputz auf Capatect Sanierputzsystem WTA und Kalkzement-Unterputzen. Grösstkorn: 1,0 mm

Verbrauch: ca. 4 - 5 kg/m²
Art.-Nr.:Packung:
001230020 Sack 20 kg
1 Palette = 1.000 kg


Feinputz für plane, gefilzte Oberflächen im Capatect Sanierputzsystem WTA.



Beschreibung / Werkstoff  

Fertiggemischter, mineralischer Feinputz für besonders glatte Oberflächen im Capatect Sanierputzsystem WTA und Kalkzement-Unterputze im Außen- und Innenbereich.

Einsatzgebiet: Ab Oberkante Gelände im Außenbereich und an Wandinnenflächen. Auch tragfähige mineralische Untergründe in der Fassadensanierung mit oder ohne Capatect Textilglasgitter Einlage sind geeignet.

Eigenschaften  
  • Bindemittelbasis: Kalk/Zement
  • Geringe organische Zusätze
  • Frost- und tausalzbeständig
  • Hoch wasserdampfdurchlässig
  • Wasserabweisend gegen flüssiges Wasser
Technische Daten  
  • Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl: μ < 15
  • Dichte: 1200 kg/m³
  • Druckfestigkeit nach 28 Tagen: ßd = 2,0–2,5 N/mm²
  • Kapillare Wassereindringtiefe (24h): 3 – 5 mm
  • Haftzugfestigkeit: > 0,1 N/mm²
  • Größtkorn: 1,0 mm
Verpackung / Gebindegrößen  

25 kg Säcke (40 x 25 kg = 1.000 kg/Palette)

Artikelstamm  
X
Art. Nr. Gebindeeinheit
I0405 0007 25 kg
Tabelle

 



Beschichtungsaufbau  

Nach einer Standzeit von mind. 5 Tagen kann bei Bedarf ein zusätzlicher Anstrich zur Farbgebung aufgebracht werden. Als Anstrichsysteme sind nur hoch wasserdampfdiffusionsfähige Beschichtungen, wie Silitol Fassadenfarbe, Primasil Fassadenfarbe, CarboSol Fassadenfarbe, Silitol Historsil und Meradur Fassadenkalkfarbe geeignet. Im Innenbereich kann auch Meradur Innenkalkfarbe verwendet werden.

Auftragsverfahren  

Capatect Glättputz wird per Handauftrag in gleichmäßiger Schichtstärke von 2 bis 3 mm aufgezogen. Während des Erhärtungsvorganges wird die Oberfläche geglättet oder gefilzt. Die Wahl des Werkzeuges beeinflusst die Oberflächenstruktur, daher stets mit gleichem Strukturwerkzeug arbeiten. Zur Erzielung einer gleichmäßigen Oberfläche sollten zusammenhängende Flächen stets in einem Arbeitsgang ausgeführt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen ist eine genügende Anzahl an Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen und nass-in-nass zügig durchzuarbeiten.

Mindestverarbeitungstemperatur  

Die Aufbringung bei Temperaturen unter + 5 °C (Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur) sowie bei praller Sonne, Regen ohne Schutzmaßnahmen, Nebel bzw. Taupunktunterschreitung ist unzulässig. Diese Bedingungen müssen mind. 2 Tage nach erfolgtem Auftrag eingehalten werden.

Verbrauch  

Ca. 4,0 kg/m².
Bei diesen Verbrauchsangaben handelt es sich um Richtwerte ohne Schütt- und Schwindverlust. Objektabhängige oder verarbeitungsbedingte Abweichungen sind zu berücksichtigen.

Trocknung / Trockenzeit  

Bei 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit ist Capatect Glättputz nach 24 Stunden oberflächentrocken. Durchgetrocknet und belastbar nach 2 bis 3 Tagen. Der Putz erhärtet durch Hydratation und durch Verdunstung des Anmachwasser. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit ist deshalb eine verzögerte Trocknung gegeben.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Besondere Hinweise  

Es ist zu beachten, dass Aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse, sowie durch Rohstoffschwankungen geringfühige abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse möglich sind. Zur Vermeidung von Regeneinwirkung während der Trocknungsphase gegebenenfalls mit Planen abhängen. Bei starkem Wind oder Sonneneinstrahlung empfehlen wir, die Fassaden durch Verhängen zu schützen.

Untergrundvorbereitung  

Der Untergrund muss eben, sauber, tragfähig, trocken, frei von Verunreinigungen und trennenden Substanzen sein. Neue Unterputze nur mit der Richlatte abziehen, nestfrei zustoßen und mindestens 3 bis 4 Wochen durchhärten lassen. Vor dem Auftragen des Pergit Faschenputz weiß muss der erhärtete Unterputz ausreichend vorgenässt werden. Stark saugende Untergründe schon am Vortag mehrmals vornässen. Bei nichtsaugenden Unterputzen muss eine Haftbrücke gestrichen werden.

Geeignete Untergründe  
  • Capatect Sanierputzsystem WTA.
  • Tragfähige mineralische Untergründe
  • alte, tragfähige und saugende Unterputze
  • KZM-Baustellenmörtel
  • Maschinenputze (MPA)
  • Zementputze


Hinweise lt. Chemikaliengesetz  Reizt die Atmungsorgane und die Haut - Gefahr ernster Augenschäden - Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich - Staub nicht einatmen - Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  31 409 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  17 09 04
Verwendungszweck  Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt


Capatect Sperrputz

PGS 504820

Mineralischer, hydrophobierter Werktrockenmörtel, zur Herstellung von wasserabweisenden Sperrputzschichten im Spritzwasserbereich und in Verbindung mit Horizontalsperren.

Verbrauch: ca. 15 kg / 1 cm Auftragsstärke / m²
1 Palette = 1080 kg

Capatect Bohrlochemulsion (Konzentrat)

PGS 504830

Wasserverdünnbares Silicon-Mikroemulsionskonzentrat zur Anwendung in verdünnter Form als Injektionsmittel zur Unterbindung von aufsteigen der Mauerwerksfeuchtigkeit (Bohrlochsperre). Mischungsverhältnis 1:11 bis 1:14 mit Wasser.

Verbrauch: lt. Technischer Information

Capatect Putzkamm

PGS 812998

Zum Aufrauhen der Porengrundputz-Lage und Sanierputzlage vor Aufbringen des mineralischen Deckputzes.

Art.-Nr.:Packung:
A84740027 1 Stück
Keine Lagerware!

Histolith Fluat

PGS 501180

Wässriges Fluat zur Vorbehandlung von Putzen im Außen- und Innenbereich, z.B. zum Entfernen von Sinterschichten bei Neuputzen, Neutralisation der Putzoberfläche, reinigen von alten mineralischen Putzen und Anstrichen. Mischungsverhältnis: 1:3 mit Wasser
Dichte: ca. 1,20 g/cm³

Verbrauch: ca. 30 - 50 ml/m² je nach Untergrund
Art.-Nr.:Packung:
45730912 10 l


Konzentrat zur Vorbehandlung von Putzen.



Beschreibung / Werkstoff  

Wäßrige Lösung von sauren Fluorsilikaten.

Verwendungszweck / Eigenschaften  

Saures Fluat für die Entfernung von Sinterschichten von Neuputzen vor dem Auftrag von Silikatfarben und zur Neutralisation der Putzoberfl äche. Weiterhin für die Reinigung von alten mineralischen Putzen und alten mineralischen Anstrichen.

Eigenschaften  

Histolith® Fluat reagiert mit kalk- und zementhaltigen Putzen. Dabei werden die sauren Bestandteile neutralisiert. Das Waschwasser ist bei sachgemäßer Anwendung säurefrei.

Lagerung  

Kühl und frostfrei. Keinesfalls in nicht säurebeständigen Gebinden lagern.

Dichte  

ca. 1,2 g/cm³

Verpackung / Gebindegrößen  

10 Liter



Auftragsverfahren  

Histolith® Fluat mit 3 bis 5 Teilen Wasser verdünnt und mit der Bürste aufstreichen. Maximale Einwirkzeit: 5 - 10 Minuten, Eintrocknen vermeiden! Nach erfolgter Reaktion, nach dem Aufbrausen, mit reichlich klarem Wasser nachwaschen. In einzelnen Fällen muß der Vorgang wiederholt werden, damit die Sinterschicht oder die Schmutzablagerungen vollständig entfernt werden. Ablaufendes Wasser auffangen und nach den gesetzlichen Vorschriften entsorgen.

Mindestverarbeitungstemperatur  

(Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund):nicht unter + 8° C verarbeiten.

Verdünnung  

Histolith Fluat mit 3 bis 5 Teilen Wasser verdünnt.

Verbrauch  

Ca. 30 - 50 ml/m² je nach Untergrund.

Trocknung / Trockenzeit  

Nachfolgende Beschichtung erst nach vollständiger Abtrocknung des Untergrundes auftragen, frühestens nach 12 Stunden.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise  

Nicht auf aufgeheizten Flächen verarbeiten.
Die Umgebung der zu behandelnen Flächen sorgfältig abdecken. Betrifft insbesonders Glas, Keramik. Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Untergrundvorbereitung  

  

Die Untergründe müssen fest, tragfähig, frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230 Teil 2 beachten.

 

Geeignete Untergründe  

Neue Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:
Die Entfernung von Sinterschichten bei Neuputzen mit Histolith® Fluat kann nach folgenden Standzeiten erfolgen: Mörtelgruppe PI: mind. 4 Wochen
Mörtelgruppen PII & PIII: mind. 2 Wochen

Alte ungestrichene Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII und alte mineralische Anstriche:
Versinterungen und Schmutzablagerungen können mit Histolith® Fluat vor der Neubeschichtung entfernt werden.



Hinweise lt. Chemikaliengesetz  Verursacht Verätzungen - Bei der Arbeit nicht essen und trinken - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen) - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen
 Enthält Hexafluorokieselsäure
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  52 102 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  06 01 06
Wassergefährdungsklasse  WGK 2, wassergefährdend
ADR/RID  UN 1778, Klasse 8, II
Verwendungszweck  Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt


Endbeschichtungen für Innenbereiche


Meradur Innenkalkfarbe

PGS 502720

Fertig eingestellte Farbe auf Kalk-, Leinöl-, Zellulosebasis und geringen Zusätzen organischer Stabilisatoren. 
Beim Verarbeiten an das Saugverhalten des Untergrundes angepasst, kalküblich verdünnen. Deckkraftklasse 2.
Dichte: ca. 1,44 g/cm³

Verbrauch: ca. 150 - 200 g/m²/A
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
07880025 Weiß25 kg
Farbtongruppe I, nur werkseitig abtönbar.


Vergütete Kalkfarbe auf Kalk-, Leinöl-, Zellulosebasis mit geringen Zusätzen organischer Stabilisatoren. Verarbeitungsfertig. Gut deckend. Für Innenwandanstriche. Allergiegeprüft, schadstoffgeprüft, physiologisch unbedenklich.



Beschreibung / Werkstoff  

Meradur Innenkalkfarbe ist eine vergütete Kalkfarbe, speziell geeignet für Neu- und Renovierungsanstriche in Alt- und Neubauwohnungen sowie in Wirtschafts- und Kellerräumen. In Innenräumen wird die Raumhygiene unterstützt und dadurch ein natürliches Raumklima erzielt.

Eigenschaften  
  • Hochdiffusionsfähig, sd -Wert < 0,01 m
  • Nicht filmbildend
  • Spannungsarm, hohes Deckvermögen
  • Hoher Weißgrad
  • Behindert aufgrund der natürlichen Alkalität des Bindemittels die Vermehrung oder das Wachstum von Bakterien und Pilzen.
Kenndaten n. ÖNORM EN 13 300  
  • Nassabrieb: Klasse 4
  • Deckvermögen: Klasse 2 bei einer Ergiebigkeit von 6,5 m²/l
  • Glanzgrad: Kalkmatt
  • Maximale Korngröße: Fein (< 100 µm)
Bindemittelbasis / Wirkstoffe  

Kalkhydrat und geringe Zusätze organischer Additive.

Farbtöne  

Echtgelb, Schönbrunnergelb, Goldocker, Oxydrot, VanDykbraun, Kobaltblau, Oxydgrün, Umbra, Oxydschwarz. Weiß, als Lagerware.

Lagerung  

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Dichte  

ca. 1,44 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe  

Calciumhydroxid, Leinöl, Acrylharzdispersion, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Additive, Wasser.

Verpackung / Gebindegrößen  

Meradur Innenkalkfarbe: 25 kg
Meradur Voll- und Abtönfarben: 1 kg



Beschichtungsaufbau  

Auf stark und unterschiedlich saugenden Untergründen empfiehlt es sich, eine Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung dem Saugverhalten des Untergrundes angepasst, zu verdünnen (max. 30 %). Um Oberflächenversinterungen auszuschließen, ist Meradur Innenkalkfarbe immer dünn aufzutragen bzw. gut auszustreichen.

Auftragsverfahren  

Streichen oder spritzen.

Mindestverarbeitungstemperatur  

Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C verarbeiten.

Abtönung  

Werkseitig bzw. mit Meradur Voll- und Abtönfarben. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.
Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verdünnung  

Mit reinem Wasser (max. 30 %).

Verbrauch  

Ca. 150 - 200 g/m² pro Anstrich bei glattem Untergrund, auf rauen Flächen entsprechend mehr. (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit  

Bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken, nach 12 Stunden überstreichbar. Kalkfarben trocknen chemisch durch Aufnahme von Kohlendioxyd aus der Luft und physikalisch durch Verdunsten und Wegschlagen von Wasser. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit erstreckt sich die Karbonatisierung daher über einen längeren Zeitraum.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise  

Bitte beachten:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Meradur Innenkalkfarbe nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Abgetönte Anstriche mit Meradur Innenkalkfarbe können ein für mineralische Farben übliches farbchangierendes Auftrocknen ergeben. Nicht auf Lacken, Kunststoffen und Holz einsetzen.

Abdeckmaßnahmen: 
Die Umgebung der zu streichenden Fläche ist sorgfältig abzudecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, da es sonst zu Verätzungen der Flächen kommt.

Besondere Hinweise  

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Untergrundvorbereitung  

Die Untergründe müssen fest, sauber, trocken und tragfähig sein.
ÖNORM B 2230, Teil 2, beachten.

Geeignete Untergründe  

Neue und alte Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P I bis P III:
Neuputze ca. eine Woche ungestrichen stehen lassen. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende Altanstriche trocken reinigen. Nicht mehr festhaftende mineralische Altanstriche durch Abschleifen oder Abschaben entfernen.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbelag entfernen. Flächen mit Capatox unverdünnt, vorstreichen und gut trocknen lassen.



EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt  

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010); Dieses Produkt enhält < 1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz  Gefahr ernster Augenschäden - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Berührung mit den Augen vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen
 Enthält Kalkhydrat
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  08 01 11
Wassergefährdungsklasse  WGK 1, schwach wassergefährdend
Verwendungszweck  Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt


Meradur Kalkschlämme

PGS 500121

Füllender Schlämmanstrich für mineralische Flächen speziell von historischen, denkmalgeschützten Objekten. Geeignet für alle mineralischen Untergründe, insbesondere für Putzflächen.
Zur Verschlämmung von Schwundrissen bis 0,2 mm Rissbreite.
Dichte: ca. 1,57 g/cm³

Kann in Verbindung mit Disboxid 942 Mischquarz (feuergetrockneter Quarzsand Körnung 0,1 bis 0,4 mm) auch zur Spachtelung des Untergrundes eingesetzt werden.

Verbrauch: ca. 300 - 400 g/m²/A
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
50640025 Weiß25 kg


Hochwertige, verarbeitungsfertige Kalkschlämme für außen und innen auf Kalkhydratbasis.



Beschreibung / Werkstoff  

Füllender Schlämmanstrich für mineralische Außenflächen speziell von historischen, denkmalgeschützten Objekten. Geeignet für alle mineralischen Untergründe, insbesonders für Putzflächen. Zur Verschlämmung von Schwundrissen bis 0,2 mm Rissbreite. Meradur Kalkschlämme kann in Verbindung mit Disboxid 942 Mischquarz (feuergetrockneter Quarzsand, Körnung 0,1 bis 0,4 mm) auch zur Spachtelung des Untergrundes eingesetzt werden.

Eigenschaften  
  • Wetterbeständig
  • Strukturausgleichend
  • Regenschutz, entspricht der Klasse 1 „hohe Wasserdurchlässigkeit“
    gemäß DIN EN 1062 mit einem w-Wert von > 0,5 {kg (m²· h0,5)}
  • Hochdiffusionsfähig, sd-Wert < 0,14 m
  • Spannungsarm
Bindemittelbasis / Wirkstoffe  

Kalkhydrat, mineralische Füllstoffe, Metalloxidpigmente, geringe Zusätze organischer Additive.

Farbtöne  

Weiß. Farbtöne auf Anfrage.

Glanzgrad  

Kalkmatt

Lagerung  

Kühl und frostfrei lagern. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Dichte  

ca. 1,57 g/cm³

Verpackung / Gebindegrößen  

25 kg



Beschichtungsaufbau  

Auf stark und unterschiedlich saugenden Untergründen empfiehlt sich, je nach Saugfähigkeit, ein Grundanstrich mit Meradur Fassadenkalkfarbe (max. 50 %) verdünnt. Auf vorbereitetem Untergrund und gewünschter Struktur eine Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung, dem Saugverhalten des Untergrundes angepasst verdünnt.

Spachtelauftrag:
Meradur Kalkschlämme mit Disboxid 942 Mischquarz (feuergetrockneter Quarzsand, Körnung: 0,1 bis 0,4 mm) im Verhältnis bis 1 : 1 mischen. Diese Mischung kann im Spachtel- oder Glättkellenauftrag erfolgen. Es ist darauf zu achten, dass möglichst ganzflächig gespachtelt wird. Stark saugende Untergründe müssen mit Meradur Fassadenkalkfarbe mit max. 50 % Wasser verdünnt vorgrundiert werden. Spachtelgrate nach leichtem Anziehen nachglätten. Die Spachtelschicht kann nach Trockung leicht geschliffen werden. Auftragsdicke max. 3 mm.

Auftragsverfahren  

Streichen oder rollen.

Mindestverarbeitungstemperatur  

Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter +7 °C, bei direkter Sonnenbestrahlung, Regen oder starkem Wind verarbeiten.
Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Abtönung  

Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Verbrauch  

Ca. 300 - 400 g/m² pro Anstrich bei glattem Untergrund, je nach Verdünnungsgrad. Auf rauen Flächen entsprechend mehr (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit  

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken, nach 24 Stunden überstreichbar, nach 3 Tagen regenfest.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise  

Bitte beachten:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Meradur Kalkschlämme nicht mit anderen Produkten vermischt werden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Fläche, insbesonders Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall sowie naturbelassenes Holz oder lasiertes Holz sorgfältig abdecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, da es sonst zu Verätzungen der Flächen kommt.

Besondere Hinweise  

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Je nach Untergrundbeschaffenheit, Schichtdicke und witterungsbedingten Einflüssen können leichte Fleckenbildungen und Farbtonabweichungen auftreten. Nicht bei starker Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen, Regen extrem hoher Luftfeuchtigkeit (Nebelnässe) oder starkem Wind verarbeiten. Gegebenenfalls Gerüstnetze bzw. -planen anbringen. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagrechte Flächen mit Wasserbelastung.

Untergrundvorbereitung  

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230 Teil 2, beachten.

Geeignete Untergründe  

Neue und alte Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe P I bis P III:
Standzeiten von Neuputzen vor Beschichtung: pro cm Putzdicke 10 Tage. Sinterhaut ggf. durch Fluatieren oder Abschleifen entfernen. Schadhafte Putze entfernen und Flächen fachgerecht beiputzen.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende Altanstriche trocken oder nass reinigen. Nicht mehr festhaftende Anstriche durch Abschleifen entfernen.

Natursteinmauerwerk:
Die Materialverträglichkeit ist durch Anlegen einer Probefläche zu prüfen. Schmutzablagerungen, Krusten- und Schalenbildungen zuvor entfernen. Schadstellen fachgerecht mit Vierungen oder mit geeigneter Steinersatzmasse ausbessern. Schadhafte Fugen fachgerecht sanieren. Absandende Natursteine mit Kieselsäureester festigen.

Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Pilz- bzw. Algenbefall durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Mit Capatox unverdünnt satt einlassen und trocknen lassen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern von Rissen und beschädigten Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen sind grundsätzlich zu fluatieren und nachzuwaschen.
 



EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt  

dieses Produktes (Kat. A/a): 30 g/l (2010). Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz  Gefahr ernster Augenschäden - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Berührung mit den Augen vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen - Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen
 Enthält Kalkhydrat
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  08 01 11
Wassergefährdungsklasse  WGK 1, schwach wassergefährdend
Verwendungszweck  Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt


Silitol LithoSil

PGS 502710

Hochwertige, einkomponentige, geruchsneutrale Innenfarbe auf Sol-Silikatbasis für mineralische Wand- und Deckenanstriche. Nassabriebklasse 2 gemäß ÖNORM EN 13300. Sehr hohe Deckkraft, entspricht der Deckkraftklasse 1.
Dichte: ca. 1,57 g/cm³

Verbrauch: ca. 150 - 200 g/m²/A
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
20890007 Weiß7 kg
20890025 25 kg
Farbtongruppen I - IV*
* Bitte beachten Sie: Aufgrund des mineralischen Bindemittels ist die Farbtonwahl trotz aller Farbtongruppen in einzelnen Bereichen eingeschränkt!


Hochwertige Innenfarbe auf Sol-Silikatbasis. Mineralisch, hochdiffusionsfähig. Entspricht der Nassabriebklasse 2 gemäß ÖNORM EN 13300. Brandklasse A2.



Beschreibung / Werkstoff  

Für matte Wand- und Deckenanstriche mit hohen Ansprüchen im gesamten Wohnbereich,
in Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden.
Besonders gut geeignet für Beschichtungen auf ungestrichenen mineralischen Putzen der Mörtelgruppe P I, P II und P III, Beton, Kalksandsteinsichtmauerwerk, Capaquarz, Glasvlies-Wandbelägen und tragfähigen Silikatbeschichtungen. Capaver Glasgewebe-Wandbeläge, Gipsputze, Gipskartonplatten, Gipsbauplatten und tragfähigen Dispersionsbeschichtungen können nach entsprechender Vorbehandlung ebenfalls beschichtet werden.
Behindert aufgrund der natürlichen Alkalität des Bindemittels die Vermehrung oder das Wachstum von Bakterien und Pilzen.

Eigenschaften  
  • Weichmacherfrei
  • Wasserverdünnbar
  • Umweltschonend und geruchsarm
  • Sehr leichte Verarbeitung
  • Hochdiffusionsfähig, sd -Wert < 0,01 m
  • Silitol-Beschichtungen sind bakterizid, erhalten die Diffusionsfähigkeit und den Feuchtigkeitsaustausch des Untergrundes
Kenndaten n. ÖNORM EN 13 300  
  • Nassabrieb: Klasse 2
  • Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 6,5 m²/l
  • Glanzgrad: Stumpfmatt
  • maximale Korngröße: Fein (< 100 μm)
Bindemittelbasis / Wirkstoffe  

Kaliwasserglaskombination mit organischen Zusätzen.

Farbtöne  

Weiß

Lagerung  

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.
Nur in Kunststoffgebinden lagern.

Dichte  

ca. 1,57 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe  

Kaliwasserglas, Acryldispersion, Titandioxid, Calciumcarbonat, Silikate, Wasser, Additive.

Verpackung / Gebindegrößen  

7 kg, 25 kg



Beschichtungsaufbau  

Ein satter, gleichmäßiger Anstrich mit Silitol LithoSil, unverdünnt bzw. mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf kontrastreichen Flächen ist eine vorherige Grundbeschichtung mit Silitol LithoSil, mit max. 5 % Wasser verdünnt, vorzunehmen, auf stark oder unterschiedlich saugenden Flächen mit Primalon Universal Haftgrund.

Airlessauftrag  

Spritzwinkel: 50°
Düse: 0,026“
Spritzdruck: 150 - 180 bar

Auftragsverfahren  

Streichen, rollen oder spritzen mit Airless-Geräten.

Mindestverarbeitungstemperatur  

Verarbeitungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund:
Nicht unter + 7 °C verarbeiten.

Abtönung  

Werkseitig bzw. mit Histolith Volltonfarben SI. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden.

Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden.

Verbrauch  

Ca. 150 - 200 g/m² pro Anstrich bei glattem Untergrund, auf rauen Flächen entsprechend mehr (Richtwerte ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit  

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4 - 6 Stunden oberflächentrocken und überstreichbar. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen.
Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit verzögern die Trocknung.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise  

Bitte beachten:
Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf Silitol LithoSil nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten.
Nicht auf Lacken, Untergründen mit Salzausblühungen, Kunststoffen und Holz einsetzen.
Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben.

Bei der Anwendung von PrimalonTiefgrund TB im Innenbereich kann ein typischer Lösemittelgeruch auftreten. Deshalb für gute  Lüftung sorgen. In sensiblen Bereichen Synthesa security Primer verwenden.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen insbesoderes Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall sowie naturbelassenes oder lasiertes Holz, sorgfältig abdecken. Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen.

Besondere Hinweise  

Farbtonunterschiede:
Durch stark unterschiedliche Alkalität, ungleiches Saugverhalten oder Verschiedenartigkeit des Untergrundes und dergleichen, kann es zu einer Fleckenbildung bzw. Farbtonunterschieden in der Beschichtung kommen.

Schreibeffekt:
Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Füllstoffbruch) führen. Wir empfehlen für mechanisch beanspruchte Flächen mit intensiven Farbtönen eine zusätzliche farbtongleiche Schutzbeschichtung mit Premium Color Strong. Bitte hierzu die Technische Information Premium Color Strong beachten.

Ausbesserungen:
Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher selbst bei Verwendung der Originalbeschichtung unvermeidbar.

Untergrundvorbereitung  

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230, Teil 2 beachten.

Geeignete Untergründe  

Mineralische Untergründe mit Sinterhaut, mehlender oder wischender Oberfläche:
Grundrein mechanisch reinigen oder mit Histolith Fluat fluatieren und mit Wasser nachwaschen.

Putze der Mörtelgruppen P Ic, P II und P III sowie alte Putze ab der Mörtelgruppe P Ic:
Neue Putze 2 - 4 Wochen ungestrichen stehen lassen. Nachputzstellen nach dem Austrocknen mit Histolith Fluat fluatieren und mit Wasser nachwaschen.

Gipsputze der Mörtelgruppe P IV:
Auf festen Putzen: Grundbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund. Weiche Gipsputze mit Primalon Tiefgrund LF oder Synthesa Security Primer festigen. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen und entstauben, Grundbeschichtung mit Primalon Tiefgrund LF oder Synthesa Security Primer. Nach guter Trocknung Zwischenbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund.

Gipskartonplatten:
Spachtelgrate abschleifen, Grundbeschichtung mit Primalon Tiefgrund LF oder Synthesa Security Primer. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen eine Grundbeschichtung mit Primalon Filtergrund fein und eine Zwischenbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund.

Gipsbauplatten:
Grundbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund.

Akustikelementdecken und Akustikputze:
Die Sanierung von Akustiksystemen erfordert besondere Vorgehensweise. Bei Bedarf bitte Beratung anfordern.

Beton:
Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen. Eine Grundbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund.

Kalksandsteinsichtmauerwerk:
Salzausblühungen trocken abbürsten.

Ziegelsichtmauerwerk:
Eine Grundbeschichtung mit Primalon Tiefgrund LF.

Tragfähige Kalk-, Zement- oder Silikatfarben-Beschichtungen:
Auf stark saugenden Flächen eine Grundbeschichtung mit Silitol-Konzentrat 1 : 1 mit Wasser verdünnt.

Tragfähige matte Dispersionsfarben und Kunstharzputz-Beschichtungen:
Eine Grundbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund.

Tragfähige matte Dispersionsfarben und Kunstharzputz-Beschichtungen:
Eine Grundbeschichtung mit Primalon Universal Haftgrund.

Leimfarbenanstriche:
Grundrein abwaschen. Eine Grundbeschichtung mit Synthesa Security Primer oder Primalon Tiefgrund LF.

Nicht festhaftende Tapeten:
Restlos entfernen, Kleister und Makulaturreste abwaschen. Eine Grundbeschichtung mit Primalon Tiefgrund LF und mit Primalon Universal Haftgrund.

Schimmelbefallene Flächen:
Schimmelbelag durch Abwaschen, Abbürsten oder Abschaben entfernen. Flächen mit Capatox unverdünnt durchwaschen und gut trocknen lassen.

Beschichten von Acryl- und anderen Dichtmassen:
Aufgrund der Eigenschaften von Acryl- und anderen Dichtmassen kann es zu Rissbildungen, Verfärbungen, sowie auch Haftungsproblemen der Beschichtung kommen. Wir empfehlen vor Beginn der Beschichtungsarbeiten einen Probeanstrich durchzuführen.

Kleine Fehlstellen:
Nach entsprechender Vorarbeit mit Alsecco Spritzputzspachtel FS oder Dalapro H Leicht nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und mit Primalon Universal Haftgrund vorstreichen. Gipsspachtelstellen mit Primalon Tiefgrund LF grundieren.



EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt  

dieses Produktes (Kat. A/a) 30 g/l (2010); Dieses Produkt enthält <1 g/l VOC.

Hinweise zum sicheren Umgang  Dieses Produkt ist keine gefährliche Zubereitung im Sinne des Chemikaliengesetzes und daher nicht kennzeichnungspflichtig. Bitte beachten Sie dennoch die beim Umgang mit chemischen Produkten üblichen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
 Längerer Hautkontakt und Spritzer in die Augen können zu Reizerscheinungen führen. Betroffene Stellen sofort ausgiebig mit Wasser spülen.
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  08 01 12
Wassergefährdungsklasse  WGK 1, schwach wassergefährdend


Deko Mineralputz 10

PGS 503101

Korngröße 1 mm
Vergütet. Mineralischer Edelputztrockenmörtel auf Kalk-Zement-Basis.

Verbrauch: ca. 1,6 - 1,8 kg/m²
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
18670025 Weiß25 kg

Deko Kalkputz 15

PGS 503000

Korngröße 1,5 mm
Verarbeitungsfertiger Kalkputz für Innenwandbeschichtungen in Neu- und Altbauten. Kann im Pastellbereich mit Meradur Voll- und Abtönfarben abgetönt werden.
Dichte: ca. 1,64 g/cm³

Verbrauch: ca. 2,3 - 2,5 kg/m²
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
52230025 Weiß25 kg

Endbeschichtungen für Außenbereiche


Histolith Kristallin Farbkomponente

PGS 500117

Zweikomponentiges Silikatsystem ohne organische Anteile für wetterbeständige, hoch wasserdampf- und CO2-durchlässige Anstriche. Ideal für die Renovierung von historischen Gebäuden. Als Farbanstrich für Histolith-Kristallin-Anstriche, im Mischungsverhältnis 10 Liter Histolith Kristallin Farbkomponente zu 5 Liter Histolith Kristallin-Fixativ.
Dichte: ca. 1,55 g/cm³

Verbrauch: ca. 250 ml/m²/A
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
32650010 Weiß10 l
Lieferzeit auf Anfrage. Farbtongruppe I

Histolith Kristallin-Fixativ

PGS 500118

Als Grundierung für Histolith-Kristallin-Anstriche 1:1 bis 2:1 mit Wasser gemischt. Als Farbanstrich im Mischungsverhältnis 10 Liter Histolith Kristallin Farbkomponente zu 5 Liter Histolith Kristallin-Fixativ.
Dichte: ca. 1,15 g/cm³

Verbrauch: ca. 100 - 150 ml/m²

Silitol Fassadenfarbe

PGS 500110

Wasserverdünnbarer Anstrich auf Basis-Kaliwasserglas, hervorragend geeignet auf alten Mineral- und Silikatfarbenanstrichen, auch für ungestrichene Putze, hoch wasserdampfdurchlässig.
Dichte: ca. 1,55 g/cm³

Verbrauch: ca. 400 - 700 g/m²
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
00130007 Weiß7 kg
00130025 25 kg
Farbtongruppen I - IV

Silitol Compact

PGS 500112

Feinplastische Silikatbeschichtung für außen und innen. Zur individuellen Oberflächengestaltung des Untergrundes, speziell für nachfolgende Lasuranstriche mit Histolith Antik-Lasur. Hervorragend geeignet als haftvermittelnder Kontaktgrund auf glatten, dichten Untergründen.
Dichte: ca. 1,60 g/cm³

Verbrauch: ca. 600 - 900 g/m²
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
01700025 Weiß25 kg
Farbtongruppe I

Meradur Fassadenkalkfarbe

PGS 500120

Ist eine speziell vergütete Kalkfarbe, geeignet für Neu- und Renovierungsanstriche an Alt- und Neubaufassaden. Besonders geeignet für Färbelungen und zur optischen Gestaltung von historischen Gebäuden, im Bereich der Denkmalpflege für traditionell ausgeführte Fassadenanstriche an landwirtschaftlich genützten Objekten und Neubauten. Bei der Verarbeitung an das Saugverhalten des Untergrundes angepasst, kalküblich verdünnen. Farbe auf Basis Kalk, Leinöl und geringe Zusätze organischer Stabilisatoren.
Dichte: ca. 1,44 g/cm³

Verbrauch: ca. 400 - 700 g/m² für 2 Beschichtungen
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
07840025 Weiß25 kg
Farbtongruppen I - IV, nur werkseitig abtönbar.


Hochwertige, verarbeitungsfertige Kalkfarbe für den natürlichen Fassadenschutz.



Beschreibung / Werkstoff  

Meradur Fassadenkalkfarbe ist eine speziell vergütete Kalkfarbe, geeignet für Neu- und Renovierungsanstriche an Alt- und Neufassaden. Besonders geeignet für Färbelungen und zur optischen Gestaltung von historischen Gebäuden im Bereich der Denkmalpflege für traditionell ausgeführte Fassadenanstriche an landwirtschaftlich genutzten Objekten und Neubauten.

Eigenschaften  
  • Kalkmatt
  • nicht filmbildend
  • hoch wasserdampfdurchlässig
  • gutes Deckvermögen
  • leicht zu verarbeiten
  • ohne Zusätze fungizider Mittel werden Algen- und Pilzbefall langzeitig gehemmt
Bindemittelbasis / Wirkstoffe  

Kalkhydrat und geringe Zusätze organischer Additive.

Farbtöne  

Weiß, als Lagerware. Echtgelb, Schönbrunnergelb, Goldocker, Oxydrot, VanDykbraun, Kobaltblau, Oxydgrün, Umbra, Oxydschwarz. Sondertöne auf Anfrage!

Glanzgrad  

Kalkmatt.

Lagerung  

Kühl und frostfrei. Original verschlossen 12 Monate lagerfähig.

Verpackung / Gebindegrößen  

Meradur Innenkalkfarbe: 25 kg
Meradur Voll- und Abtönfarben: 2 kg



Verarbeitung  

Grund- und Schlussanstrich:
Meradur Fassadenkalkfarbe, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes, kalküblich verdünnen. Um Oberflächenversinterungen auszuschließen, ist Meradur Fassadenkalkfarbe immer dünn aufzutragen bzw. gut auszustreichen.

Auftragsverfahren  

Streichen, rollen oder spritzen.

Mindestverarbeitungstemperatur  

(Verarbeitungs- und Trocknungstemperatur für Umluft, Material und Untergrund): Nicht unter + 7 °C.  Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen, starkem Wind, extrem hoher Luftfeuchtigkeit, Nebelnässe,Regen verarbeiten. Gegebenenfalls Gerüstnetze oder -planen anbringen. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost.

Verdünnung  

Mit reinem Wasser.

Verbrauch  

Ca. 400–700 g/m² für Grund- und Schlussanstrich auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen entsprechend mehr. (Richtwert ohne Gewähr, exakten Verbrauch durch Probefläche ermitteln.)

Trocknung / Trockenzeit  

Bei + 20 °C und 65% relativer Luftfeuchtigkeit nach 4–6 Stunden oberflächentrocken, nach 12 Stunden überstreichbar. Kalkfarben trocknen chemisch durch Aufnahme von Kohlendioxyd aus der Luft und physikalisch durch Verdunsten und Wegschlagen von Wasser. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit erstreckt sich die Karbonatisierung daher über einen längeren Zeitraum.

Werkzeugreinigung  

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise  

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu streichenden Fläche ist sorgfältig abzudecken, Farbspritzer sofort mit klarem Wasser abwaschen, da es sonst zu Verätzungen der Flächen kommt.

Besondere Hinweise  

Um die speziellen Eigenschaften zu erhalten, darf es nicht mit anderen Produkten vermischt werden. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug verarbeiten. Abgetönte Anstriche mit Meradur Fassadenkalkfarbe können ein für mineralische Farben übliches farbchangierendes Auftrocknen ergeben.Je nach Untergrundbeschaffenheit und witterungsbedingten Einflüssen können Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten. Es empfiehlt sich, eine Probebeschichtung, auch zur Prüfung der Untergrundverträglichkeit, anzulegen. Nicht geeignet für waagerechte oder geneigte Flächen mit Wasserbelastung.  Nicht auf Lacken, Kunststoffen und Holz einsetzen.

Untergrundvorbereitung  

Die Untergründe müssen fest, sauber, trocken und tragfähig sein.

Geeignete Untergründe  

Neue und alte Kalk-, Kalkzement- und Zementputze der Mörtelgruppe PI bis PIII:
Neuputze ca. eine Woche ungestrichen stehen lassen. Wischende bzw. mehlende Oberflächen und eventuelle Sinterhaut sind zu entfernen.

Alte mineralische Anstriche:
Festhaftende Altanstriche trocken oder nass reinigen. Nicht mehr festhaftende mineralische Altanstriche durch Abschleifen oder Abschaben entfernen.

Moos- und algenbefallene Flächen:
Moose und Algen mechanisch entfernen. Flächen mit Capatox unverdünnt vorstreichen und gut trocknen lassen.

Putzausbesserungen:
Beim Ausbessern geöffneter Risse und beschädigter Putzflächen ist darauf zu achten, dass der Ausbesserungsmörtel der Festigkeit und der Struktur des vorliegenden Putzes entspricht. Die Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden sein.



EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt  

dieses Produktes: (Kat. A/c): 40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 1 g/l VOC.

Hinweise lt. Chemikaliengesetz  Gefahr ernster Augenschäden - Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) - Berührung mit den Augen vermeiden - Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren - Bei Berührung mit der Haut beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort abwaschen mit viel Wasser und Seife - Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen - Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen
Entsorgung  Sonderabfallverbrennung oder Problemstoffsammelstellen. Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Nicht in die Kanalisation, ins Erdreich oder in Gewässer gelangen lassen. Ungereinigte Verpackung wie Produkt entsorgen.
Abfallschlüsselnummer  52 404 (gemäß ÖNORM S 2100)
EWC/EAK  08 01 11
Verwendungszweck  Nur zur gewerblichen Verwendung bestimmt


CarboSol Grund

PGS 500105

Lösemittelfreies, gerucharmes Spezialgrundiermittel auf Silan-Acrylatbasis zur hydrophoben Grundierung und Egalisierung der Saugfähigkeit unterschiedlicher oder stark saugender Flächen im Innen- und Außenbereich.
Dichte: ca. 1,02 g/cm³

Verbrauch: ca. 100 - 150 g/m², je nach Saugfähigkeit des Untergrundes

CarboSol Fassadenfarbe Nespri

PGS 500105

Faserverstärkte Fassadenfarbe auf Nanohybrid-Bindemittelbasis für außen. Sehr gut deckend, hoch wasserdampfdurchlässig, matt. Mit Hydroperleffekt, NESPRI-gängig.
Dichte: ca. 1,48 g/cm³

Verbrauch: ca. 400 - 700 g/m² für Zwischen- und Schlussanstrich
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
22950007 Weiß7 kg
22950025 25 kg
Farbtongruppen I - IV

CarboSol Fassadenfarbe Compact

PGS 500105

Carbonfaser-verstärkte, feinplastische Fassadenfarbe auf Nanohybrid-Bindemittelbasis für außen. Sehr gut deckend, Streichputz typisch füllend, hoch wasserdampfdurchlässig, matt.
Dichte: ca. 1,45 g/cm³

Verbrauch: ca. 500 - 800 g/m² für Zwischen- und Schlussanstrich
Art.-Nr.:Farbton:Packung:
22900007 Weiß7 kg
22900025 25 kg
Farbtongruppen I - IV

Capatect Struktur- und Edelputze


CarboPor, SH-,SI- und MK-Strukturputze und Perg Edelputze siehe Seite xxx